Mein Wahlkreis

Die Landkreise Erding und Ebersberg liegen in der Metropolregion München. Wir profitieren in vielen Bereichen von der Anbindung an die Landeshauptstadt, zum Beispiel durch die Ansiedlung von Gewerbe und die Verfügbarkeit von Fachmediziner*innen in relativ kurzer Distanz. 

Gleichzeitig gibt es auch besondere Herausforderungen in unseren Landkreisen: Zum Beispiel sorgt der starke Zuzug für große Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt und damit zu immer steigenden Mietpreisen. 

Außerdem gibt es große Unterschiede in den Gemeinden: Während einige Kommunen mit den S-Bahnlinien und Zugstrecken sehr gut über den ÖPNV an München angebunden sind, gibt es andere Kommunen, in denen auch heute noch nur sehr selten ein Bus fährt. Während große Kommunen über ein vielfältiges Einkaufs-, Gesundheitsversorgungs- und Kulturangebot verfügen, gibt es andere Orte, bei denen sogar der Bäcker geschlossen hat. Es ist eine wichtige Aufgabe, die Kommunen zu unterstützen, damit die Daseinsvorsorge für alle Bürger*innen gesichert ist.

Was bewegt...

Ebersberg

Mit dem Ebersberger Bürgermeister Uli Proske bin ich durch Ebersberg gegangen. Wir haben über viele Baustellen gesprochen und einige angesehen: Wohnen, Schwimmbad, Sportplätze und – hier im Bild – am Gelände des Museums Wald und Umwelt, das vor 1.5 Jahren schlimm gebrannt hat. 

Uli war damals noch als Feuerwehrkommandant vor Ort. Aufgrund des schnellen Eingreifens und des guten Brandschutzes konnten die Ausstellungsstücke gerettet werden. Beim Bauen scheint Brandschutz teilweise nervig, er ist aber unglaublich wichtig! 

Das Museum “Wald und Umwelt” leistet großartige Arbeit in der Umweltbildung für alle Altersstufen – auch jetzt, wenn das Museum an sich geschlossen sein muss. Vorträge und Aktionstage im Außengelände finden weiterhin statt.

Erding

Mit Eva Kolenda vom Mieterverein im Neubaugebiet (wir brauchen den Mietenstopp!), mit Stadtrat Alexander Gutwill und ehemaligen Stadträt*innen am Bahnhof (Wetten, wann und ob der S-Bahnringschluss kommt, werden gerne angenommen), im Erdinger Museum bei der Ausstellung zu den polnischen Zwangsarbeiter*innen und abschließend bei der Flüchtlingshilfe Erding, die weit über die Grenzen Erdings hinaus Großartiges für Geflüchtete und Bedürftige leisten.

Forstinning

Vor allem das Thema Mobilität spielt hier eine große Rolle: jeden Tag gibt es einen großen Stau durch den Ort. Wir brauchen dringend Verkehrskonzepte, die die Anzahl der Autos und LKWs reduzieren – durch bessere Busverbindungen und sichere Radwege, aber auch durch die Verlagerung von Gütern auf die Schiene.

Zum Abschluss ging es zum Boulespielen (hat großen Spaß gemacht, auch wenn ich nicht unbedingt ein Naturtalent bin ;D) und es gab eine tolle Überraschung: Jakob Weiß, seit letztem Jahr parteilos in der SPD-Fraktion im Gemeinderat, hat mir seinen Mitgliedsantrag geschenkt – vielen Dank und herzlich Willkommen in der SPD! 

Zorneding

Im Unverpaktladen, beim Bauernhof Glonner, in der Grundschule, beim Hofladen und zum Abschluss beim Eisessen – das haben wir uns auch nicht durch den Regen vermiesen lassen.

Die verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten in Zorneding haben gezeigt: es braucht keine Großstadt, damit Läden, die auf Nachhaltigkeit und regionale Erzeugung setzen, bestehen können. 

Wir müssen unseren Ressourcenverbrauch reduzieren – das ist notwendig, damit wir unsere Umwelt erhalten. Viele Menschen wollen ihren Beitrag dazu leisten, aber es ist ihnen nicht möglich. 
Deshalb brauchen wir mehr nachhaltige Einkaufsmöglichkeiten! 

Markt Schwaben

Tempo 30 in Markt Schwaben – das fordert die Markt Schwabener SPD. Hier an dieser Kreuzung treffen allerdings drei Staatsstraßen aufeinander und diese dürfen laut Straßenverkehrsordnung nicht auf weniger als 50 km/h begrenzt werden.
Dabei wäre dies eine sinnvolle Maßnahme: Von Großstädten bis zu Dörfern gibt es unzählige Tempo-30-Zonen und alle haben sich bewährt. Unfälle, Lärm und Abgase gehen deutlich zurück. Die von manchen befürchteten Staus finden nicht statt. Und die Menschen freuen sich, weil sie wieder ein Stück Lebensqualität zurückgewonnen haben. Deshalb ist es Zeit, die StVO anzupassen!
Diese und viele weitere Themen wie Wohnen, Hochwasserschutz und Naherholung haben wir gestern beim Spaziergang durch den Markt Markt Schwaben diskutiert.

Dorfen

Mit einigen Genoss*innen war ich in der Stadt Dorfen unterwegs – ein wirklich schöner Fleck im Landkreis Erding. Hier sieht man die Altstadt vom Aussichtspunkt am Weinberg. Bei unseren Gesprächen haben wir festgestellt, an wie vielen Punkten die Kommunal- und Bundespolitik Anknüpfungspunkte haben. Besonders wichtig ist auch in Dorfen bezahlbarer Wohnraum.
Hier hat die SPD erst kürzlich mit dem Baulandmobilisierungsgesetz das kommunale Vorkaufsrecht gestärkt. Aber auch Kultur, Kinder- und Jugendförderung, die Unterstützung von Geflüchteten, das Gesundheitssystem und auch Verkehrsprojekte wie die B15neu und die Isentalautobahn waren heute Thema. Mehr dazu findet ihr in der Story.
Ich freue mich, bald mal wieder nach Dorfen zu kommen – und zu entdecken gibt es noch einiges: Die Stadt hat insgesamt 200 Gemeindeteile!

Poing

Was hier noch eine freie Fläche ist, wird in ein paar Jahren mal ein Gymnasium stehen – mitten im Baugebiet Lerchenwinkel. Gemeinsam mit Reinhard Tonollo, zweiter Bürgermeister von Poing, und Gemeinderätin Cornelia Gütlich habe ich mich bei der ARGE Poing “Am Bergfeld” über das Baugebiet und den Bau des Gymnasiums informiert.
Fünf Wohnungsbaugesellschaften und die Gemeinde planen und entwickeln in Poing seit Jahrzehnten gemeinsam Baugebiete – ein tolles Projekt, bei dem nicht der reine Profit, sondern Lebensqualität und bezahlbarer (Miet)Wohnraum im Mittelpunkt steht.
Im Baugebiet Lerchenwinkel werden in den kommenden Jahren 2000 Personen ein zu Hause finden.