Pressemitteilung

Olaf Scholz digital zu Besuch in Erding-Ebersberg

Die digitale Deutschlandtour führte Olaf Scholz am 28.04. in die Wahlkreise Freising-Pfaffenhofen-Schrobenhausen und Erding-Ebersberg. Für die SPD ist klar: Wir bleiben im Gespräch, gerade in dieser Zeit, in der wir direkte Begegnungen reduzieren müssen, um das Coronavirus zu stoppen. Unter den mehr als 150 Teilnehmer*innen bei dem Gespräch über Web-Ex und per Livestream entstand eine rege Diskussion zu den Themenblöcken Chancengerechtigkeit, Mobilität und Energiewende, Armut sowie Wirtschaft und Arbeit.

Diese Themen hatten die Bundestagskandidierenden Magdalena Wagner (Erding-Ebersberg) und Andreas Mehltretter (Freising-Pfaffenhofen-Schrobenhausen) als persönliche Schwerpunkte im Vorfeld ausgewählt. Olaf Scholz erfuhr im Rahmen dieses Gesprächs, was die Menschen in den beiden Wahlkreisen umtreibt, und beantwortete neben den vier Hauptthemenblöcken unter anderem auch Fragen zur Außenpolitik und Cannabislegalisierung.

In dem von Magdalena Wagner moderierten Themenblock „Chancengerechtigkeit und Jugend“ wurden natürlich auch die Auswirkungen der Coronapandemie auf die Ausbildung junger Menschen thematisiert. Dazu machte Olaf Scholz deutlich:

„Neben dem weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur brauchen wir ein Aufholpaket für Schülerinnen und Schüler - nicht nur für das Nachholen und Nachlernen, sondern auch für soziale Entfaltung an den Schulen!“

Auch die Wohnungsnot im Münchner Speckgürtel war im Gespräch Thema.  Olaf Scholz: „Zentral wird in Zukunft sein, dass genug gebaut wird. Bis es so weit ist, müssen wir mit einem guten Mietrecht dafür sorgen, dass die Preise nicht durch die Decke gehen.“

Im Bereich der Energie- und Klimapolitik stellte Olaf Scholz klar, dass erneuerbare Energien schneller ausgebaut werden müssen und gleichzeitig große Konzerne zum Sparen von Strom angehalten werden müssen. Bei der Erzeugung von Strom sind regionale Beteiligungsformen unersetzlich.  Auf dieses Thema wurde er vom Erdinger Landwirt Gerhard Reger angesprochen, der selbst eine Biogasanlage betreibt und eine Solaranlage, um so erneuerbare Energien zu gewinnen. Mit dem gewonnenen, regionalen Strom können bis zu 50 Haushalte in der Umgebung mit Strom versorgt werden. Um anderen Familienbetrieben auch diese Möglichkeiten zu geben muss der Antrags- und Genehmigungsvorgang entbürokratisiert und beschleunigt werden. Dazu meinte der SPD-Kanzlerkandidat:

„Wir müssen eine Mischung bei den Erneuerbaren Energien finden, die den großen industriellen Strombedarf abdeckt, aber die vielen regionalen Beteiligungsformen wie die Bürgerenergiewende mit einbezieht.“

Magdalena Wagner konnte zum Abschluss einer persönlichen Frage zu einem gemeinsamen Grillfest nach der Pandemie nicht widerstehen. So gab Olaf Scholz an, Thüringer Bratwürste mitzubringen und dass er als Jogger gerne alkoholfreies Erdinger Weißbier trinken würde.

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